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Bielefeld ist eine tolerante, weltoffene und hilfsbereite Stadt

3.397 geflüchtete Menschen sind im Jahr 2015 aus Krisen- und Kriegsgebieten nach Bielefeld gekommen. Sie müssen sich in der für sie neuen Umgebung zurechtfinden, sie haben insgesamt wenig Kontakte und fast immer sprechen sie kein oder nur bruchstückhaftes Deutsch.

Das ist eine große Herausforderung für unsere Stadt.

Neben der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge trägt insbesondere die große Hilfsbereitschaft Bielefelder Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Orientierung in der neuen Umgebung bei. Ob in Sprach- oder Begegnungs-Cafés, in Kleiderkammern, in Patenschaftsprojekten, beim Dolmetschen, als „Lotse „oder „Lotsin“ durch die Institutionen, in den Willkommensinitiativen oder in Helferkreisen rund um die Unterkünfte – viele Bürgerinnen und Bürger nehmen sich seit Anfang 2015 mit einem überwältigenden Engagement der Betreuung geflüchteter Menschen an. Dieses bürgerschaftliche Engagement beugt der sozialen Isolation der geflüchteten Menschen vor und trägt dazu bei, dass bei dauerhafter Bleibeperspektive eine gute Grundlage für eine gewinnbringende Integration in unsere Stadtgesellschaft gegeben ist.

ingo-nuernberger

Ingo Nürnberger, Sozialdezernent Stadt Bielefeld

Die Flüchtlinge kommen aus häufig unerträglichen Lebenssituationen zu uns nach Bielefeld. Ich bin dankbar, dass nicht nur die Stadtverwaltung die Flüchtlinge unterstützt, sondern ganz viele Bielefelderinnen und Bielefelder Hilfe leisten. Diese Hilfe ist gut für die geflüchteten Menschen und stärkt unsere Stadtgesellschaft.